Testmodule in MLD 5.0

Base Jump

Beim Standardprotokoll „Base Jump“ werden je 3 beidbeinige elasto- und statodynamische Sprünge und je 3 einbeinige Sprünge mit jedem Bein durchgeführt. Aus den Mittelwerten der jeweils gleichen Versuche können komplexe Diagnoseparameter wie der „Effect of Prestretch“ oder das „Bilaterale Defizit“ errechnet werden, die Auskunft über die neuromuskulären Leistungsfähigkeit geben.

Loaded Jump


 

 

Das Loaded Jump - Modul dient zur Diagnose maximaler Muskelleistungen in verschiedenen muskulären Aktionsformen und Widerstands- bzw. Geschwindigkeitsbereichen. Der Proband hat dabei die Aufgabe, gegen steigende Zusatzlasten maximal explosiv zu beschleunigen. Die Aktion kann dabei stato- oder elastodynamisch durchgeführt werden. In der Regel wird die Last in 20% Stufen des Körpergewichtes gesteigert. Anhand der resultierenden Maximalleistungskurve (vgl. Grafik links) können sowohl die Ausprägungen von Schnellkraft- und Maximalkraftfähigkeiten beurteilt als auch Entwicklungspotenziale zu deren Optimierung abgeleitet werden.
Dazu wird der Kurvenverlauf der Muskelleistung über die Laststufen, die Differenz zwischen den Aktionsformen (elasto-/statodynamische Differenz = Abstand zwischen blauer und oranger Kurve) und spezielle Parameter wie die exzentrische Maximalkraft im Dehnungsverkürzungszyklus analysiert.
Ableitung von Schnellkraft- od. Maximalkraftdefiziten
Beurteilung der neuromuskulären Aktivierungsfähigkeit
Messung des absoluten Kraftpotenziales
 

Reactive Jump

Das "Reactive Jump Modul" enthält ein vorgefertigtes Testprotokoll für die Durchführung von Reaktivsprüngen aus 20cm/40cm/60cm Fallhöhe. Dargestellt werden Raktivkraftindices über errechnete Fallhöhen.

 

Stabilogramm

 

Die Echtzeitdarstellung der Kraftverteilung ist optisch so aufbereitet, dass die Versuchsperson ihren Bewegungsverlauf unmittelbar steuern und korrigieren kann, indem nicht nur die aktuelle Position des Kraftansatzpunktes sondern auch der zeitliche Verlauf dargestellt werden. Dadurch können die afferenten Bewegungsrückmeldungen mit dem objektivem Feedback des Messsystems abgeglichen werden. Die aktuelle Position des Kraftansatzpunktes wird in der Grafik mit einem Punkt angezeigt und der Verlauf des Kraftansatzpunktes innerhalb der letzten Sekunde wird mit einer dünner werdenden Linie gezeichnet.
Kontrolle der Körperachsenstabilität bei langsamen und dynamischen Bewegungen
Leistungsverbesserung durch Koordinationsoptimierung
Lernen von komplexen Kraftübungen
spezifische Koordinationsübungen (zB beidbeiniger od. einbeiniger Stand auf stabiler od. labiler Unterlage)